LOS-Projekte
2005 / 2006 |
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| ILSE - Ich-Lehrer-Schule-Eltern |
| Träger: |
Berufsbildungszentrum Bautzen e.V. | 02625
Bautzen Löbauer Str.77 |
Ansprechpartner:
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Grit Lehmann |
Tel: (03591) 3269816 |
| Kurzbeschreibung: |
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| Ziel ist die Verhinderung von
vorzeitigen Schulabbrüchen bzw. das Aufsuchen von Jugendlichen,
denen durch Leistungsversagen bzw. massive Verhaltensauffälligkeiten
der Schulabbruch droht. Darüber hinaus soll das MP auch Jugendliche
mit erfüllter allgemeiner Schulpflicht, aber ohne Schulabschluss
sowie beruflicher und persönlicher Orientierung, Hilfestellung
sein. Die Erfahrungen aus vorangegangenen Projekten haben gezeigt,
dass Beratung und sozial-pädagogische Begleitung von Benachteiligten
früher ansetzten müssen, um Spätfolgen eingrenzen zu
können. Ebenfalls ergab sich aus der bisherigen Arbeit, dass
auch die Eltern im Umgang mit Kindern in schwierigen Situationen,
früher gestärkt und unterstützt werden müssen.
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| Förderung benachteiligter Jugendlicher
in der beruflichen Orientierungsphase |
| Träger: |
Verein der Freunde und Förderer des Förderschulzentrums
Oberland e.V. | 02730 Ebersbach/Sa. | Friedrich-Ebert-Str. 26 |
Ansprechpartner:
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Frau Bookhold |
Tel: (035828) 88384 |
| Kurzbeschreibung: |
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| Ziel ist die Verbesserung
der Ausbildungs- und Arbeitschancen lernbehinderter Jugendlicher.
Gleichzeitig werden die Erlangung von Sozialkompetenz, Sicherheit
im Sprachgebrauch und Sicherheit im Umgang mit dem Computer gefördert.
Dieses Projekt wird mit den Jugendlichen der Klassenstufen 9 und
10 des Förderschulzentrums Ebersbach-Oberland durchgeführt.
Bestandteile:
- Erarbeitung von je drei individuell gestalteten Bewerbungsschreiben
mit dem dazugehörigen Lebenslauf im Computerkabinett -Kommunikationstraining
und Übungen mit dem Einsatz von Videotechnik
- Praktische Erprobung der eigenen Fähigkeiten und Geschicklichkeit
im Rahmen von Projekttagen oder einer Praktikumswoche
- Praktische Übungen zur Nutzung des Internets für die
Suche von Ausbildungsangeboten, das Sammeln von Informationen über
bestimmte Berufe, oder das Informieren über Angebote der Berufsschulen
und verschiedener weiterer Bildungsträger. -Kennenlernen der
Internetseite der Agentur für Arbeit und deren Nutzungsmöglichkeiten.
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| Berufliche Integration einer Spätaussiedlerin
und Förderung der Integration von Familien |
| Träger: |
Johanniter Unfallhilfe e.V. Kreisverband Löbau
Zittau | 02779 Großschönau | Lindenweg 8 |
Ansprechpartner:
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Kerstin Rokitta |
Tel: (035841) 63011 |
| Link: |
http://www.johanniter.de/org/juh/org/land/sn/org/lz/deindex.htm |
| Kurzbeschreibung: |
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In Ebersbach-Oberland sind überdurchschnittlich
viele
Spätaussiedlerfamilien wohnhaft, die ihre Kleinkinder sowohl
in den städtischen Kindergarten als auch in das Johanniter-Kinderhaus
im Stadtteil bringen. Viele dieser Kinder, aber auch die Eltern, verfügen
oft (noch) nicht über aureichende deutsche Sprachkenntnisse und
Kontakte in den Stadtteil hinein, um sich gesellschaftlich gut integrieren
zu können.
Die Spätaussiedlerfamilien bleiben daher zunächst oft unter
sich. Um diesem Problem partiell entgegen wirken zu können, wird
eine Pädagogin im Projekt beschäftigt, die selbst Spätaussiedlerin
und Mutter ist, bisher in Deutschland aber noch keine Arbeit gefunden
hat. Diese Mitarbeiterin verfügt bereits über sehr gute
deutsche Sprachkenntnisse und natürlich alle notwendigen pädagogischen
Erfahrungen.
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| Aufbau einer Wanderausstellung zur Geschichte
des Unternehmens LAUTEX in der Region |
| Träger: |
Heimat- und Geschichtsverein Neugersdorf e.V.
J.-G. Scheider Str. 6 | 02727 Neugersdorf |
Ansprechpartner:
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Margitta Sander |
Tel: (03586) 362796 |
| Kurzbeschreibung: |
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| Eine Gruppe
ehemaliger LAUTEX-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat begonnen,
sich der Geschichte zu stellen und Materialien des ehemaligen VEB
Oberlausitzer Textilbetriebe Neugersdorf (LAUTEX) zu sammeln. Die
Textilindustrie war in der Region traditionell der vorherrschende
Industriezweig.
Am Standort besteht heute keinerlei museale Einrichtung, die diese
Aspekte berücksichtigt oder in einer geeigneten Weise bisher
aufbereitet hat.
Dabei geht es um die Aufarbeitung der Unternehmensgeschichte selbst
und auch darum, das Wissen über die ehemalige Textilregion
Oberlausitz für die kommenden Generationen zu erhalten.
Unter dem Dach des Heimat- und Geschichtsvereins will die Initiative
ehemaliger Lautex-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Wanderausstellung
aufbauen.
Vorrangiges Ziel des Projektes ist, dass Menschen wieder Gelegenheit
bekommen, über ihre damalige Arbeit zu sprechen, ihre Fähigkeiten
und Kenntnisse für die Aufbereitung der textilen Geschichte
und Präsentation einzusetzen und ein Stück "Vergangenheitsbewältigung"
zu betreiben, indem sie interessante und lokal wie regional identitätsstiftende
Elemente der Textilgeschichte für die Nachwelt erhalten.
Die Wanderausstellung soll in den Orten ehemaliger Lautex-Produktionsstätten
gezeigt werden. |
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| Aufbau eines "Selbsthilfebüros"
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| Träger: |
CVJM Lebensraum e.V. | 02730 Ebersbach/Sa.
| Thüringer Str. 21 |
Ansprechpartner:
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Jörg Hickmann |
Tel: (03586) 3690263 |
| Kurzbeschreibung: |
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| Neben städtebaulichen Aspekten
sind im Gebiet »Soziale Stadt« besonders Unterstützungs-
und Förderungsbedarfe für die Bewohnerinnen und Bewohner
dieses sozialen Brennpunktes erforderlich. Mit der Einführung
der sog. Hartz-Gesetze kristallisierte sich mehr und mehr auch die
große Zahl sozial benachteiligter Familien heraus. Überdurchschnittlich
viele Frauen und Männer im Stadtteil gehören nunmehr zu
den sog. Langzeitarbeitslosen und sind Empfänger von ALG II.
In letzter Zeit konnte bei Beratungen in Sozialträgergremien
die Feststellung gemacht werden, dass eine große Zahl von Bedürftigen
einerseits über mangelnde Kenntnisse z.B. bzgl. Erstellung von
Bewerbungsunterlagen für Jobangebote und andererseits aber auch
nicht über technisch-materielle Möglichkeiten verfügen,
eine zeitgemäße und ansprechende Bewerbungsmappe zu erarbeiten.
Das Selbsthilfebüro können die Bürgerinnen und Bürger
für vielfältige Aktivitäten nutzen wie Internetrecherchen,
Behördenbriefe, Bewerbungen, Gestaltung von Aushängen usw.
Außerdem können Vereine Workshops veranstalten. |
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| Alleinerziehende und Familien begleiten
und stärken |
| Träger: |
Diakonisches Werk Löbau-Zittau gGmbH
| Beratungsstelle für Schwangere, Paare und Familien | 02708
Löbau | Johannesstr. 14 |
Ansprechpartner:
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Dr. Birgit Wagner |
Tel: (03585) 476622 |
| Link: |
www.diakonie-loebau.de |
| Kurzbeschreibung: |
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Es ist für Frauen, die
gerade ein Baby bekommen haben, unendlich schwer, wenn sie in der
ersten Zeit ohne den Beistand des Kindesvaters sind. So konnten wir
in unserer Beratungsarbeit beobachten, dass junge Mütter und
Väter oft auf sich gestellt sind, da auch im eigenen Familiensystem
Unterstützungsmöglichkeiten fehlen. Wenn dann noch andere
Faktoren hinzukommen, wie z.B. Ausbildung, Arbeitslosigkeit, finanzielle
Nöte und Schulden oder Krankheiten, dann geraten diese Alleinerziehenden
in eine Perspektivlosigkeit, die erhebliche Defizite in der Erziehungs-
und Versorgungskompetenz mit sich bringen.
Dieses Projekt soll gezielt daran arbeiten, Alleinerziehende und Familien
des sozialen Brennpunktes Ebersbach-Oberland in herausfordernden Alltagssituationen
zu begleiten und ihnen fachliche Hilfe anzubieten. Dadurch sollen
sie aus der vorherrschenden Perspektivlosigkeit herausgeholt, ihre
Erziehungs- und Versorgungskompetenzen gestärkt und "fit
für den Alltag" gemacht werden. |
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| Aktivierende Elternarbeit |
| Träger: |
KINDERLAND Sachsen e.V. Jugendhilfezentrum
Sozialraum Oberland | 02730 Ebersbach/Sa. | Hofeweg 47 |
Ansprechpartner:
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Annelie Diesner |
Tel: (03586) 369253 |
| Link: |
http://kinderland-sachsen.de |
| Kurzbeschreibung: |
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Ziel des Mikroprojekts ist es,
arbeitslose Eltern dahingehend zu aktivieren, dass sie ihre eigenen
Ressourcen wieder erkennen, dabei Selbstwertgefühl, eigene Kompetenzen
sowie ihr Kommunikationsverhalten stärken, um im Umgang mit anderen
Personen sicher aufzutreten, besonders bezogen auf die Wiedereingliederungschancen
in den 1. und 2. Arbeitsmarkt.
Verschiedene inhaltliche Angebote in dieser aktivierenden Elternarbeit
sollen aufzeigen, welche Selbsthilfepotenziale bestehen, um die berufliche
Reintegration zu ermöglichen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
sollen befähigt werden, vorhandene Ressourcen zu aktivieren und
zielgerichtet einzusetzen.
Im Mikroprojekt soll zunächst ein fester Elternstamm gebildet
werden, bestehend aus einer Kerngruppe von 5 Eltern, der sich regelmäßig
trifft und gemeinsame Aktivitäten durchführt. Damit sollen
einerseits die Potenziale dieser Selbsthilfeaktivierung bestimmt werden,
andererseits soll ermittelt werden, inwieweit diese Projektidee nachhaltig
fortführbar und weiter entwickelbar ist. |
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| Förderung von berufsnaher Beschäftigung
der Spätaussiedler durch Anpassung ihrer früheren Qualifikation
an die neue Situation |
| Träger: |
Verein Oberlausitz neue Heimat e.V. | 02708
Löbau | Händelstr. 13 |
Ansprechpartner:
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Valerias Steinhauer |
Tel: (03585) 415365 |
| Link: |
www.neue-heimat.org |
| Kurzbeschreibung: |
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Viele der Spätaussiedlerinnen
und Spätaussiedler sind qualifizierte Spezialisten und haben
gute Erfahrung. Aber in Deutschland wird dieses Potenzial nicht ausreichend
genutzt. Eines der Probleme ist, dass die Spätaussiedlerinnen
und Spätaussiedler zu wenige Möglichkeiten haben, ihre Qualifikationen
und ihre Erfahrungen der neuen Situation anzupassen. Es fehlen auch
Deutsch- und PC-Kenntnisse. Besonders benachteiligt sind die ausgebildeten
Ingenieure, Pädagogen, Sozialpädagogen, Buchhalter usw.
Das Vorhaben des Vereins besteht darin, immer mehr Spätaussiedlerinnen
und Spätaussiedler mit hoher Qualifikation und Erfahrungen in
eine berufsnahe Beschäftigung einzubeziehen, um dadurch ihre
Fähigkeiten an die neue Situation anzupassen.
Dabei sollte nicht nur die Basis des Vereines genutzt werden, sondern
auch die Basis von Partnern sowie die Basis der neu gewonnenen Unternehmen,
Vereine, Klubs usw. |
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| Anerkennungsformen für ehrenamtlich
Engagierte |
| Träger: |
Freiwilligenagentur Projektbüro »Soziale
Stadt« | 02730 Ebersbach/Sa. | Sachenstr. 36 |
Ansprechpartner:
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Bärbel Moritz |
Tel: (03586) 369743 |
| Link: |
www.stadtteil-oberland.de/freiwillig.htm |
| Kurzbeschreibung: |
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Im vorangegangenen Förderzeitraum
wurde mit Unterstützung von LOS eine Freiwilligenagentur gegründet.
Die Freiwilligenagentur wird im Stadtteilbüro »Oberland«
betrieben. Durch regelmäßige Sprechstunden steht das Büro
allen Interessierten offen.
Im neuen Förderzeitraum soll das Augenmerk auf Anerkennungsformen
gelegt werden.
Zunächst erfolgt eine Recherche nach bereits funktionierenden
Anerkennungsformen in anderen Agenturen und in ähnlich gelagerten
Bereichen.
Dabei ist es wichtig, dass es nicht nur um ein Dankeschön für
die geleistete freiwillige Tätigkeit gehen kann, sondern dass
Anerkennungsformen gefunden werden, die auch den Ehrenamtlichen selbst
aufzeigen, dass innerhalb ihrer Tätigkeit eine Entwicklung stattgefunden
hat. Diese ist oft für Außenstehende verblüffend zu
erkennen, während der Ehrenamtliche selbst den stattgefundenen
Entwicklungsprozess nicht wahrgenommen hat.
Ziel ist es, Freiwilligen den eigenen Entwicklungs- und Lernprozess
während ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bewusst zu machen
und damit auch ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Kompetenzen
und Fähigkeiten, die im Ehrenamt erworben wurden, sollen dokumentiert
werden. Die Menschen sollen entdecken, dass sie mehr können,
als ihnen im Moment bewusst ist.
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| SPP - "Single Parents Projekt"
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| Träger: |
Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Zittau
e.V. | 02763 Zittau | Goethestraße 2 |
Ansprechpartner:
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Diana Wagner |
Tel: (03583) 511500 |
| Link: |
http://www.kinderschutzbund-zittau.de/ |
| Kurzbeschreibung: |
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Alleinerziehenden lastet ein
enormer Druck an Verantwortung für sich und die Kinder auf den
Schultern. Gerade weil Alleinerziehende keinen Partner haben, brauchen
sie andere Menschen, z.B. Freunde und Familie, die helfen, den Alltag
zu organisieren und offen für Sorgen sind. Die gesellschaftlichen
Entwicklungstendenzen gehen regional nicht konform mit den Bedürfnissen
dieser Zielgruppe. Auch wegen berufsbedingter räumliche Trennungen
in vielen Familien ist ein enger Kontakt nicht möglich. Ein Zugriff
auf ein funktionierendes Betreuungssystem für die Kinder durch
Großeltern ist nicht realisierbar. Dazu kommt, dass gerade in
großen Wohngebieten wie dem "Oberland" in Ebersbach
zunehmende Vereinsamung der Menschen, Abgrenzung sowie Ballung von
Konfliktpotenzialen sichtbar werden. Ein stabiler Freundeskreis ist
deshalb nicht die Regel. Perspektivlosigkeit, Frust, Motivationsschwäche
oder Zukunftsängste sind hier quasi tägliche Begleiter allein
erziehender Eltern.
Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur Chancengleichheit von
Alleinerziehenden auf dem regionalen Arbeitsmarkt bzw. kann zur besseren
Bewältigung des Alltages bei berufstätigen Alleinerziehenden
beitragen. |
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| Aufbau einer Schneider-Lern-Werkstatt |
| Träger: |
Deutscher Frauenring "Oberlausitz"
e.V. Oppach |
Ansprechpartner:
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Heidemarie Fischer |
Tel: (035872) 33425 |
| Kurzbeschreibung: |
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| Errichtung einer Schneider -
Lern - Werkstatt, um Benachteiligte (unter besonderer Berücksichtigung
von Migratinnen, sog. Spätaussiedlerinnen) zu befähigen,
Kleidungsstücke für den persönlichen Gebrauch anzufertigen
und Kleidung zu reparieren. Das Projekt bietet die Möglichkeit,
spezielle Fähigkeiten zu entwickeln sowie individuelle Beteiligung
am gesellschaftlichen Leben zu organisieren. Benachteiligte sollen
aus einer partiellen Isolation gelöst werden um eine gruppendynamische
Integration zu fördern. Spezielles praktisches Ziel des Projektes
ist, teils historische Kleidungsstücke aufzuarbeiten bzw. Replikte
anzufertigen, die für die ehrenamtlich organisierten Präsentationen
zur 700-Jahr-Feier der Stadt Ebersbach/Sa. genutzt werden und auch
als Werbung für die eigene praktische Projektarbeit dienen.
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