Häuserblocks im Stadtteil Oberland
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Projekte 2003/2004

Projekte 2004/2005

Projekte 2005 /2006

Projekte 2006/2007

Projekte 2007/2008

 
LOS-Projekte 2003 / 2004
 
Was(s)erleben!?
Träger: CVJM Lebensraum e.V. | Thüringer Straße 21 | 02730 Ebersbach/Sa.
Ansprechpartner:
Jörg Hickmann Tel: (03586) 36 90 263
Kurzbeschreibung:  

Das Projekt “Was(s) erleben!?” war als erlebnis- und handlungsorientierte modulare Bildungsveranstaltung mit Aktionstagen und Workshops für Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Ebersbach- Oberland haben, konzipiert. Inhalt und Zielsetzung war die Förderung der Heimat- und Naturkunde unter ökologischen Aspekten. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sollten lernen, ihre Umwelt bewusster wahrzunehmen. Sie sollten an eine neue Wertschätzung ihrer Umwelt herangeführt werden sowie bekannte und unbekannte Lebensräume unter ökologischen Gesichtspunkten kennen lernen. Sie sollten ihr unmittelbares Wohnumfeld besser in Relation setzen können und neue Gestaltungsspielräume für ihre persönliche Entwicklung erkennen. So wurde dauerhaft das Biotop “Spreeborn” in ökologischer Hinsicht beobachtet und für Zwecke der Naherholung der Bewohner und Bewohnerinnen des Stadtteils betreut und gepflegt. Zudem gab es weitere regionale Aktivitäten rund um das Schutzgut Wasser.

Gummistiefel warten auf den Einsatz
Alle auf zur Biotopsäuberung
Oberländer Bilderbogen
Träger: Spree-TV | PF 1111 | 02728 Ebersbach/Sa.
Ansprechpartner:
Dieter Scholze Tel: (0172) 3230516
Link: www.Spreee-TV.de
Kurzbeschreibung:  
Aus Sicht der Bewohner und Bewohnerinnen bestand im Wohngebiet ein großes Defizit an Informationen. Sehr viele Bürger und Bürgerinnen lesen nur kostenlose Printmedien. Veranstaltungen von Vereinen und Verbänden werden oft durch lieblose Plakataktionen an die Bewohner und Bewohnerinnen weitergegeben - mit dem “Erfolg” von akutem Besuchermangel. In enger Verbindung mit Schulen, Vereinen u. engagierten Bürgern und Bürgerinnen wollten wir neben dem bestehenden regionalen Fernsehen ein neues TV-Sendeformat im Wohngebiet Oberland etablieren. Unter dem Motto “Fernsehen von Bürgern - für Bürger gemacht” entstanden Arbeitsgemeinschaften, welche unter fachlicher Anleitung Themen aussuchten, mediengerecht aufarbeiteten und im Regionalfernsehen zur Ausstrahlung brachten. Die umfangreichen Produktionsvorbereitungen ernüchterten aber die hohen Erwartungen, so dass keine kontinuierliche Realisierung des Projektes erreicht werden konnte.
Jugendliche lernen den Umgang mit der Kamera
Teamvorbereitung
Aufbau einer Freiwilligenagentur
Träger: Projektbüro »Soziale Stadt« | 02730 Ebersbach/Sa. | Sachenstr. 36
Ansprechpartner:
Bärbel Moritz Tel: (03586) 369743
Link: www.stadtteil-oberland.de/freiwillig.htm
Kurzbeschreibung:  
Die Freiwilligenagentur versucht Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen sowie Vereine, Organisationen und Initiativen, die auf die Unterstützung Freiwilliger angewiesen sind, miteinander in Kontakt zu bringen und gegenseitig zu vermitteln. Die Freiwilligenagentur übernimmt Informations-, Beratungs-, Betreuungs- und Vermittlungsaufgaben im Sinne einer Kontaktbörse. Die Basis bildet eine Datenbank. Dabei soll durch gezielte Beratung eine passende Beschäftigung gefunden werden, die dem Freiwilligen Erfolgserlebnisse, Selbstbestätigung, soziale Kontakte und auch Freude am Engagement bringt. Von der Freiwilligenagentur werden Veranstaltungen zur Fortbildung der Ehrenamtlichen, Informationsveranstaltungen und Veranstaltungen, in denen den Ehrenamtlichen gedankt wird, durchgeführt. Durch eine gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit soll die Anerkennung für freiwilliges Engagement und ehrenamtliche Tätigkeit gefördert werden.
Treff in der Freiwilligenagentur
Ausstellung  »Lust aufs Ehrenamt«
Grünes blühendes Oberland
Träger: Deutscher Frauenring "Oberlausitz" e.V. Oppach
Ansprechpartner:
Heidemarie Fischer Tel: (035872) 33425
Kurzbeschreibung:  
Für Frauen aus dem Stadtteil “Oberland”, die ohne Ausbildung sind, sollte eine neue berufliche Perspektive entstehen. Dieses Ziel diente als Betätigungsansatz für das Projekt und sinnvollen Aktionen für die Bepflanzung speziell in öffentlichen Einrichtungen und den Vorgärten, der von Aussiedlerfamilien bewohnten Plattenbauten. Durch diese Aktionen wurde eine Verbesserung des Wohnumfeldes erreicht und gemeinsam Verantwortung übernommen. Inhaltlich kam es dazu durch die Beschäftigung mit Pflanzen und ihrer unterschiedlichen Verwendung, Organisation von Vorträgen, Exkursionen und praktische Anwendungen zu Themen der heimischen Pflanzenwelt, Pflanzenernährung und Pflege. Die Beobachtung und das lebende Material gab Anregung für künstlerisches Gestalten, so dass auch neue Arbeitsgemeinschaften entstanden.
Treff der Frauen
Beschäftigung mit Pflanzen
Förderung zur Berufsfindung und Integration in Ausbildung und Arbeit deutscher und eingewanderter Jugendlicher
Träger: FSTJ des IB| Hofeweg 47| 02730 Ebersbach/Sa.
Ansprechpartner:
Gisela Zimmermann Tel: (03586) 36 97 23
Kurzbeschreibung:  
Drei grundlegende Ziele wurden in diesem Projekt angestrebt:
1. Integration von jugendlichen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern,
2. Erwerb von Qualifikationen zur Berufswahlfindung (Zertifikat oder Teilnahmebescheinigung),
3.Verbesserung der Deutschkenntnisse.
Es ging um die Erhöhung der Chancen der beruflichen Eingliederung. Dabei stand die Förderung von Toleranz und Demokratie der Teilnehmer im Vordergrund. Weiterhin ging es um den Abbau sozialer und ethnischer Spannungen. Umgesetzt wurde dies durch Angebote zur Berufswahlfindung, Informationsveranstaltungen im BIZ Bautzen, Lehrstellensuche mit Hilfe des Internets, Vermittlung Jugendlicher in berufliche Schnupperpraktika, Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Erwerb von Teilqualifikationen, multimediales Bewerbungstraining und Vorstellungsgespräche. Ergänzt wurde dies durch Projektnachmittage an der Andert-Mittelschule zu Themen wie Völkerverständigung, internationale Essgewohnheiten, Umweltprojekte oder Sportveranstaltungen.
jugendliche Teilnehmer
Workshop
Schule, Bildung und Kommunikation
im Stadtteil Ebersbach-Oberland
Träger: Andert-Mittelschule | Sachsenstraße 41 | 02730 Ebersbach/Sa.
Ansprechpartner:
Werner Rieger Tel: (03586) 370 970
Kurzbeschreibung:  
“Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir” schrieb vor fast 2000 Jahren der römische Dichter, Staatsmann und Philosoph SENECA. Bezogen auf unsere Tage heißt das: Die Schule muss die heranwachsende Jugend auf ein Leben in einer sich immer schneller verändernden Gesellschaft vorbereiten. Dazu zählen die Herausbildung individueller Fähigkeiten und positiver Charaktereigenschaften genau so, wie auch die Akzeptanz gemeinschaftlicher Normen und die Fähigkeit, im und mit dem Team zu planen und zu arbeiten. Im Zuge der Einführung des neuen Unterrichtsprofiles “Wirtschaft-Technik-Hauswirtschaft/Soziales” ab dem Schuljahr 2003/2004 wurden an der Andert-Mittelschule im Ebersbacher Plattenbaugebiet “Oberland” zwei neue Fachkabinette (Nähkabinett und Lehrküche) eingerichtet. Mit einer verbesserten materiellen Ausstattung in beiden Kabinetten können diese stärker als bisher in die Wohngebiet sowie für die Arbeit mit sozial benachteiligten Bevölkerungsschichten, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern genutzt werden. Die Öffnung der Schule durch Kurse für benachteiligte Jugendliche und Anwohner stärkt ihre Stellung als kulturelles Zentrum im Wohngebiet. Die gemeinsame Nutzung und die partielle Verbesserung der vorhandenen Infrastruktur kommt somit allen zugute.
Jugndliche an der Nähmaschine
Nähkabinet der Andert-Mittelschule
     
Qualifizierung Geschichte, Kultur, Sprache
und Handwerk im Dreiländereck
Träger: Multikulturelles Zentrum Zittau e.V.
Ansprechpartner:
Freidemann Herbig Tel: (03583) 586881
Link: http://www.holzhof-zittau.de/
Kurzbeschreibung:  
Ziel war es, junge Menschen auf den bevorstehenden Beitritt von Polen und Tschechien in die EU vorzubereiten. Durch die EU-Erweiterung treten die Regionen in den Wettstreit. Das bringt Chancen und birgt auch Gefahren. Ein begleitendes Qualifizierungsprojekt sollte 1. Sprachinformationen, interkulturelle Grundregeln und identitätsstiftende Inhalte vermitteln. 2. Erwerb und Ausbau kommunikativer, sozialer und persönlicher Kompetenzen ermöglichen. Junge Menschen wurden durch Exkursionen, Praxistage, wechselseitige Praktika, Hospitationen und gemeinsame Lehr- und Weiterbildungsveranstaltungen lustvoll motiviert, ihre Nachbarn kennen zu lernen. Dazu kamen individuelle sozialpädagogische und freizeitliche Angebote.
Jugendliche beim Workshop
Integration im Stadtteil-Leben in guter Nachbarschaft
Konzept zur Stärkung der Integrationsarbeit
Träger: Verein Oberlausitz neue Heimat e.V. | Händelstr. 13 |02708 Löbau
Ansprechpartner:
Valerias Steinhauer Tel: (03585) 415365
Link: www.neue-heimat.org
Kurzbeschreibung:  
Das Wohngebiet “Oberland” in Ebersbach ist ein Ballungsraum von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern und Ziel des Projektes war es, ihnen bei Integrationsproblemen, bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt und beim Zusammenleben im Wohngebiet zu helfen. Besonders betraf das jugendliche Spätaussiedler, die viele Sozialprobleme verursachen. Der Verein richtete dazu im “Freizeitzentrum Ebersbach” ein Büro ein und beschäftigte geeignete Personen auf der Basis einer gemeinnützigen Tätigkeit. Darüber hinaus wurden auch viele freiwillige Helfer und Helferinnen integriert. An Abenden wurden in kleinen Gruppen zu je 5 bis 7 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Sprachkurse oder Gesprächsrunden veranstaltet. Hierbei wurde die Möglichkeit geschaffen, gemeinsam mit den Einheimischen in deutscher Sprache über anfallende Probleme zu sprechen. Aber auch Hilfe bei Schwierigkeiten, z.B. im Briefverkehr mit Ämtern, konnte geleistet werden. So wurden Missverständnisse zwischen Spätaussiedlerinnen, Spätaussiedlern und Einheimischen des Oberlandes ausgeräumt. In Kooperation mit dem Freizeitzentrum konnte mittels Videoklub, Musikunterricht, Fahrradtouren, Schachklub, Disko, Musikklub oder vielen sportlichen Veranstaltungen das Förderangebot ergänzt werden.
Computerkurs
Augen auf - Zivilcourage zeigen!
Träger: MUK e.V. | Klieneberger Platz 1 | 02763 Zittau
Ansprechpartner:
Thomas Pilz Tel: (03583) 77 96 20
Link: http://www.muk-zittau.info/
Kurzbeschreibung:  
Die Initiative “Augen auf - Zivilcourage zeigen” hatte in diesem Jahr gemeinsam mit vielen Ebersbacher Vereinen, engagierten Einzelpersonen, der Stadt, der Kirche und den Schulen ein Festival zum Thema “Zivilcourage zeigen” veranstaltet. Anliegen des Projektes war es, dass sich eine breite Öffentlichkeit passiv und aktiv an der Gestaltung dieses Festivals und der mit ihm in Zusammenhang stehenden Projekte beteiligt, sie unterstützt und fördert. Das Festival setzte sich aus einer Vielzahl von Kulturveranstaltungen und Einzelprojekten zusammen. Ziele waren die Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen sowie die Entwicklung von Demokratiebewusstsein, Toleranz und Weltoffenheit. Veranstaltungsorte waren u.a. die Andert-Mittelschule, der “Generationentreff”, das Gymnasium, der Sportplatz am Schlechteberg und die "Felsenmühle",
Musikveranstaltung beim »Augen auf-Festival«