LOS-Projekte
2003 / 2004 |
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| Was(s)erleben!? |
| Träger: |
CVJM Lebensraum e.V. | Thüringer Straße
21 | 02730 Ebersbach/Sa. |
Ansprechpartner:
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Jörg Hickmann |
Tel: (03586) 36 90 263 |
| Kurzbeschreibung: |
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| Das Projekt
“Was(s) erleben!?” war als erlebnis- und handlungsorientierte
modulare Bildungsveranstaltung mit Aktionstagen und Workshops für
Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Ebersbach- Oberland haben,
konzipiert. Inhalt und Zielsetzung war die Förderung der Heimat-
und Naturkunde unter ökologischen Aspekten. Die Teilnehmer
und Teilnehmerinnen sollten lernen, ihre Umwelt bewusster wahrzunehmen.
Sie sollten an eine neue Wertschätzung ihrer Umwelt herangeführt
werden sowie bekannte und unbekannte Lebensräume unter ökologischen
Gesichtspunkten kennen lernen. Sie sollten ihr unmittelbares Wohnumfeld
besser in Relation setzen können und neue Gestaltungsspielräume
für ihre persönliche Entwicklung erkennen. So wurde dauerhaft
das Biotop “Spreeborn” in ökologischer Hinsicht
beobachtet und für Zwecke der Naherholung der Bewohner und
Bewohnerinnen des Stadtteils betreut und gepflegt. Zudem gab es
weitere regionale Aktivitäten rund um das Schutzgut Wasser. |
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| Oberländer Bilderbogen |
| Träger: |
Spree-TV | PF 1111 | 02728 Ebersbach/Sa. |
Ansprechpartner:
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Dieter Scholze |
Tel: (0172) 3230516 |
| Link: |
www.Spreee-TV.de |
| Kurzbeschreibung: |
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| Aus Sicht der Bewohner und Bewohnerinnen
bestand im Wohngebiet ein großes Defizit an Informationen. Sehr
viele Bürger und Bürgerinnen lesen nur kostenlose Printmedien.
Veranstaltungen von Vereinen und Verbänden werden oft durch lieblose
Plakataktionen an die Bewohner und Bewohnerinnen weitergegeben - mit
dem “Erfolg” von akutem Besuchermangel. In enger Verbindung
mit Schulen, Vereinen u. engagierten Bürgern und Bürgerinnen
wollten wir neben dem bestehenden regionalen Fernsehen ein neues TV-Sendeformat
im Wohngebiet Oberland etablieren. Unter dem Motto “Fernsehen
von Bürgern - für Bürger gemacht” entstanden
Arbeitsgemeinschaften, welche unter fachlicher Anleitung Themen aussuchten,
mediengerecht aufarbeiteten und im Regionalfernsehen zur Ausstrahlung
brachten. Die umfangreichen Produktionsvorbereitungen ernüchterten
aber die hohen Erwartungen, so dass keine kontinuierliche Realisierung
des Projektes erreicht werden konnte. |
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| Aufbau einer Freiwilligenagentur |
| Träger: |
Projektbüro »Soziale Stadt«
| 02730 Ebersbach/Sa. | Sachenstr. 36 |
Ansprechpartner:
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Bärbel Moritz |
Tel: (03586) 369743 |
| Link: |
www.stadtteil-oberland.de/freiwillig.htm |
| Kurzbeschreibung: |
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| Die Freiwilligenagentur
versucht Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen sowie Vereine,
Organisationen und Initiativen, die auf die Unterstützung Freiwilliger
angewiesen sind, miteinander in Kontakt zu bringen und gegenseitig
zu vermitteln. Die Freiwilligenagentur übernimmt Informations-,
Beratungs-, Betreuungs- und Vermittlungsaufgaben im Sinne einer Kontaktbörse.
Die Basis bildet eine Datenbank. Dabei soll durch gezielte Beratung
eine passende Beschäftigung gefunden werden, die dem Freiwilligen
Erfolgserlebnisse, Selbstbestätigung, soziale Kontakte und auch
Freude am Engagement bringt. Von der Freiwilligenagentur werden Veranstaltungen
zur Fortbildung der Ehrenamtlichen, Informationsveranstaltungen und
Veranstaltungen, in denen den Ehrenamtlichen gedankt wird, durchgeführt.
Durch eine gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit soll
die Anerkennung für freiwilliges Engagement und ehrenamtliche
Tätigkeit gefördert werden. |
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| Grünes blühendes Oberland
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| Träger: |
Deutscher Frauenring "Oberlausitz"
e.V. Oppach |
Ansprechpartner:
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Heidemarie Fischer |
Tel: (035872) 33425 |
| Kurzbeschreibung: |
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Für Frauen aus dem Stadtteil
“Oberland”, die ohne Ausbildung sind, sollte eine neue
berufliche Perspektive entstehen. Dieses Ziel diente als Betätigungsansatz
für das Projekt und sinnvollen Aktionen für die Bepflanzung
speziell in öffentlichen Einrichtungen und den Vorgärten,
der von Aussiedlerfamilien bewohnten Plattenbauten. Durch diese Aktionen
wurde eine Verbesserung des Wohnumfeldes erreicht und gemeinsam Verantwortung
übernommen. Inhaltlich kam es dazu durch die Beschäftigung
mit Pflanzen und ihrer unterschiedlichen Verwendung, Organisation
von Vorträgen, Exkursionen und praktische Anwendungen zu Themen
der heimischen Pflanzenwelt, Pflanzenernährung und Pflege. Die
Beobachtung und das lebende Material gab Anregung für künstlerisches
Gestalten, so dass auch neue Arbeitsgemeinschaften entstanden.
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| Förderung zur Berufsfindung und
Integration in Ausbildung und Arbeit deutscher und eingewanderter
Jugendlicher |
| Träger: |
FSTJ des IB| Hofeweg 47| 02730 Ebersbach/Sa. |
Ansprechpartner:
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Gisela Zimmermann |
Tel: (03586) 36 97 23 |
| Kurzbeschreibung: |
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Drei grundlegende
Ziele wurden in diesem Projekt angestrebt:
1. Integration von jugendlichen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern,
2. Erwerb von Qualifikationen zur Berufswahlfindung (Zertifikat oder
Teilnahmebescheinigung),
3.Verbesserung der Deutschkenntnisse.
Es ging um die Erhöhung der Chancen der beruflichen Eingliederung.
Dabei stand die Förderung von Toleranz und Demokratie der Teilnehmer
im Vordergrund. Weiterhin ging es um den Abbau sozialer und ethnischer
Spannungen. Umgesetzt wurde dies durch Angebote zur Berufswahlfindung,
Informationsveranstaltungen im BIZ Bautzen, Lehrstellensuche mit Hilfe
des Internets, Vermittlung Jugendlicher in berufliche Schnupperpraktika,
Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Erwerb von Teilqualifikationen,
multimediales Bewerbungstraining und Vorstellungsgespräche. Ergänzt
wurde dies durch Projektnachmittage an der Andert-Mittelschule zu
Themen wie Völkerverständigung, internationale Essgewohnheiten,
Umweltprojekte oder Sportveranstaltungen. |
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Schule, Bildung und Kommunikation
im Stadtteil Ebersbach-Oberland |
| Träger: |
Andert-Mittelschule | Sachsenstraße
41 | 02730 Ebersbach/Sa. |
Ansprechpartner:
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Werner Rieger |
Tel: (03586) 370 970 |
| Kurzbeschreibung: |
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| “Nicht für die Schule,
für das Leben lernen wir”
schrieb vor fast 2000 Jahren der römische Dichter,
Staatsmann und Philosoph SENECA. Bezogen auf
unsere Tage heißt das: Die Schule muss die
heranwachsende Jugend auf ein Leben in einer sich
immer schneller verändernden Gesellschaft vorbereiten.
Dazu zählen die Herausbildung individueller
Fähigkeiten und positiver Charaktereigenschaften
genau so, wie auch die Akzeptanz gemeinschaftlicher
Normen und die Fähigkeit, im und mit dem Team zu
planen und zu arbeiten. Im Zuge der Einführung des
neuen Unterrichtsprofiles “Wirtschaft-Technik-Hauswirtschaft/Soziales”
ab dem Schuljahr 2003/2004
wurden an der Andert-Mittelschule im Ebersbacher
Plattenbaugebiet “Oberland” zwei neue Fachkabinette
(Nähkabinett und Lehrküche) eingerichtet. Mit
einer verbesserten materiellen Ausstattung in beiden
Kabinetten können diese stärker als bisher in die
Wohngebiet sowie für die Arbeit mit sozial benachteiligten Bevölkerungsschichten,
Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern genutzt werden.
Die Öffnung der Schule durch Kurse für benachteiligte Jugendliche
und Anwohner stärkt ihre Stellung als kulturelles Zentrum im
Wohngebiet. Die gemeinsame Nutzung und die partielle Verbesserung
der vorhandenen
Infrastruktur kommt somit allen zugute. |
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Qualifizierung Geschichte, Kultur, Sprache
und Handwerk im Dreiländereck |
| Träger: |
Multikulturelles Zentrum Zittau e.V. |
Ansprechpartner:
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Freidemann Herbig |
Tel: (03583) 586881 |
| Link: |
http://www.holzhof-zittau.de/ |
| Kurzbeschreibung: |
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| Ziel war es, junge
Menschen auf den bevorstehenden Beitritt von Polen und Tschechien
in die EU vorzubereiten. Durch die EU-Erweiterung treten die Regionen
in den Wettstreit. Das bringt Chancen und birgt auch Gefahren. Ein
begleitendes Qualifizierungsprojekt sollte 1. Sprachinformationen,
interkulturelle Grundregeln und identitätsstiftende Inhalte vermitteln.
2. Erwerb und Ausbau kommunikativer, sozialer und persönlicher
Kompetenzen ermöglichen. Junge Menschen wurden durch Exkursionen,
Praxistage, wechselseitige Praktika, Hospitationen und gemeinsame
Lehr- und Weiterbildungsveranstaltungen lustvoll motiviert, ihre Nachbarn
kennen zu lernen. Dazu kamen individuelle sozialpädagogische
und freizeitliche Angebote. |
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Integration im Stadtteil-Leben in guter
Nachbarschaft
Konzept zur Stärkung der Integrationsarbeit |
| Träger: |
Verein Oberlausitz neue Heimat e.V. | Händelstr.
13 |02708 Löbau |
Ansprechpartner:
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Valerias Steinhauer |
Tel: (03585) 415365 |
| Link: |
www.neue-heimat.org |
| Kurzbeschreibung: |
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| Das Wohngebiet “Oberland”
in Ebersbach ist ein Ballungsraum von Spätaussiedlerinnen und
Spätaussiedlern und Ziel des Projektes war es, ihnen bei Integrationsproblemen,
bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt und beim Zusammenleben im
Wohngebiet zu helfen. Besonders betraf das jugendliche Spätaussiedler,
die viele Sozialprobleme verursachen. Der Verein richtete dazu im
“Freizeitzentrum Ebersbach” ein Büro ein und beschäftigte
geeignete Personen auf der Basis einer gemeinnützigen Tätigkeit.
Darüber hinaus wurden auch viele freiwillige Helfer und Helferinnen
integriert. An Abenden wurden in kleinen Gruppen zu je 5 bis 7 Teilnehmerinnen
und Teilnehmern Sprachkurse oder Gesprächsrunden veranstaltet.
Hierbei wurde die Möglichkeit geschaffen, gemeinsam mit den Einheimischen
in deutscher Sprache über anfallende Probleme zu sprechen. Aber
auch Hilfe bei Schwierigkeiten, z.B. im Briefverkehr mit Ämtern,
konnte geleistet werden. So wurden Missverständnisse zwischen
Spätaussiedlerinnen, Spätaussiedlern und Einheimischen des
Oberlandes ausgeräumt. In Kooperation mit dem Freizeitzentrum
konnte mittels Videoklub, Musikunterricht, Fahrradtouren, Schachklub,
Disko, Musikklub oder vielen sportlichen Veranstaltungen das Förderangebot
ergänzt werden. |
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| Augen auf - Zivilcourage zeigen! |
| Träger: |
MUK e.V. | Klieneberger Platz 1 | 02763 Zittau |
Ansprechpartner:
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Thomas Pilz |
Tel: (03583) 77 96 20 |
| Link: |
http://www.muk-zittau.info/ |
| Kurzbeschreibung: |
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| Die Initiative
“Augen auf - Zivilcourage zeigen” hatte in diesem Jahr
gemeinsam mit vielen Ebersbacher Vereinen, engagierten Einzelpersonen,
der Stadt, der Kirche und den Schulen ein Festival zum Thema “Zivilcourage
zeigen” veranstaltet. Anliegen des Projektes war es, dass sich
eine breite Öffentlichkeit passiv und aktiv an der Gestaltung
dieses Festivals und der mit ihm in Zusammenhang stehenden Projekte
beteiligt, sie unterstützt und fördert. Das Festival setzte
sich aus einer Vielzahl von Kulturveranstaltungen und Einzelprojekten
zusammen. Ziele waren die Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen
sowie die Entwicklung von Demokratiebewusstsein, Toleranz und Weltoffenheit.
Veranstaltungsorte waren u.a. die Andert-Mittelschule, der “Generationentreff”,
das Gymnasium, der Sportplatz am Schlechteberg und die "Felsenmühle", |
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